Kreisverband Freiburg

Sonntagsverkauf: Freiburger FDP befürwortet Liberalisierung von Öffnungszeiten

Wieder einmal wird über verkaufsoffene Sonntage in Freiburg diskutiert. Während der Handel mehr Öffnung fordert, kommt von Kirchen, Gewerkschaften und der Mehrheit im Gemeinderat Ablehnung. FDP-Stadtrat Nikolaus von Gayling sieht das anders und befürwortet die Lockerung des bislang strikten Verbots.

Wer am Sonntag nach Freiburg kommt, findet durchweg geschlossene Geschäfte. Im Gegensatz zu Umlandgemeinden, gilt für Freiburg ein ganzjähriges Verbot für verkaufsoffene Sonntage. Die Freiburger FDP hält dies für nicht mehr zeitgemäß und fordert eine Liberalisierung der Öffnungszeiten im städtischen Einzelhandel.

„Wir können uns in einem ersten Schritt für Freiburg drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr gut vorstellen“, erklärt Stadtrat Nikolaus von Gayling. „Dafür braucht es dann auch keinen besonderen Anlass, und eine Zwangsveranstaltung soll es auch nicht werden. Wir wollen vielmehr denjenigen eine Chance geben, ihr Geschäft zu öffnen, die sich davon etwas versprechen.“ In Zeiten des boomenden Online-Handels könne dies für viele Einzelhändler von Interesse sein.

„Wir sind ganz generell für eine Liberalisierung der Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen“, betont Hartmut Hanke, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten in Freiburg. „Einzelhändler wissen selber am besten, ob es sich lohnt, das Geschäft auch am Sonntag zu öffnen.“ Und auch für Mitarbeiter könnten verlängerte Öffnungszeiten mit mehr Flexibilität und zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten durchaus attraktiv sein. „Man sollte das nicht einseitig als Bedrohung sehen und verbieten. Unsere Gesellschaft ist so vielfältig, dass solche Einheitsmodelle einfach nicht mehr angemessen sind.“


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